Verborgene Gedanken

Verborgene Gedanken

Im Taumel deines Anblicks wiege ich mich.
Und meine Gedanken schwirren mir im Kopfe so umher,
als würden sie nicht wissen, wo sie hingehören.
Gläsern sind sie, von anderswo herkommend.
Wild und geduldig, gefühlvoll, immer wieder neu geboren.
Gerade dies macht es so schwierig, sie auszusprechen.
Im Stillen fühlen sie sich geschützt.
Gern wünsche ich mir, du würdest sie erraten,
sie wohlwollend aufnehmen,
sie mit mir gemeinsam schmücken.
Deine Augen verraten mir, wie gierig du darauf bist.
Aber noch halte ich sie im Verborgenen,
als einen Traum meiner Seele.



Brigitte, April 2018

Zurück