Meine Texte zum Nachlesen:

Traum im Traum


...die Sterne funkeln in der Dunkelheit, wie
Tautropfen in Deinen Schamhaaren.
Der gleißende Schein der Mondsichel
erinnert mich an Deinen feuchten Schoß.
Eine Sternschnuppe in der Nacht, als
träfen Dich meine warmen Strahlen
mitten ins Dickicht.
Nicht nur ein Stern erreicht seinen
Höhepunkt und verglüht in der Unendlichkeit.
Die Finsternis sinkt allmählich erschöpft
in sich zusammen und gibt schließlich auf.
Draußen wird es heller, der Tag ist noch jung,
friert, so, als ob Du unter meinen Küssen
eine Gänsehaut bekommst.
Die Vögel zwitschern schon, so wie Du kreischst,
wenn ich Dich kitzele.
Der gelbe Feuerball bahnt sich langsam seinen Weg
zwischen Erde und Himmel, während Du Deine
Lippen öffnest und Deine Zunge zu spielen beginnt
Die Knospen erwachen und beginnen ins
Licht hineinzuwachsen, wie deine Knospe
unter meinem sanften Biss.
Ein Hahnenschrei weckt die Menschen (auf) und
Dein Schrei vor Lust reißt mich aus meinen
Träumen. Ich träumte, die Sterne funkeln...

ls.

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